WIE WIRD MAN PFLEGEFAMILIE

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Fragen zur Pflegefamilie?

Viele Paare würden gern ein Kind adoptieren. Da aber sehr wenige Kinder in Deutschland zur Adoption freigegeben werden, taucht oft der Gedanke auf stattdessen ein Pflegekind aufzunehmen. Ein Pflegekind bei sich aufzunehmen ist jedoch etwas völlig anderes als eine Adoption. Eine Adoption bedeutet, dass nach einem längeren, oft jahrelangen rechtlichen Verfahren das Kind vor dem Gesetz ihr eigenes Kind ist.

Die Pflege zu übernehmen heißt im Auftrag des Jugendamts ein Kind oder einen Jugendlichen bei sich aufzunehmen und Ihren Familienalltag miteinander zu gestalten. Dabei werden Sie von unseren FamilienberaterInnen und dem Jugendamt kontinuierlich unterstützt und begleitet. Das Kind hat die Chance, weiterhin Kontakt zu seinen leiblichen Eltern zu halten.

Ein Pflegekind aufnehmen kann grundsätzlich erst einmal jeder. Familien, kinderlose Paare, gleichgeschlechtliche Paare oder Alleinstehende. Einige formale Voraussetzungen sind zwar nötig, aber wir setzen zunächst keine professionelle Ausbildung voraus. Einige Kinder und Jugendliche brauchen jedoch etwas mehr Unterstützung, so dass eine Ausbildung als Erzieher oder Sozialpädagoge sinnvoll ist. Deshalb bieten wir für Interessierte in Kooperation mit dem Berufskolleg Marienschule Lippstadt eine maßgeschneiderte ErzieherInnenausbildung für Pflegeeltern an.

Ein Kind bei sich aufzunehmen bedeutet sich Zeit für das Kind zu nehmen. Um Pflegeeltern finanziell zu unterstützen erhalten sie zum Unterhalt Pflegegeld. Das Kind wird auf der Steuerkarte der Pflegeeltern eingetragen. Die Pflegeeltern haben Anrecht auf Kindergeld und alle damit einhergehenden Ansprüche.

Einige Kinder und Jugendliche können aus unterschiedlichsten Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern leben. Häufig sind die Eltern nicht in der Lage, ausreichend für ihr Kind zu sorgen. Das betrifft Kinder und Jugendliche aller Altersstufen. Um sich gut entwickeln zu können, brauchen diese Kinder ein neues, sicheres Zuhause ohne den Kontakt zu ihren leiblichen Eltern völlig zu verlieren. Der emotionale Rucksack, den die Kinder mitbringen ist ganz unterschiedlich gefüllt. Denn seelische und soziale Verletzungen wirken sich sehr unterschiedlich aus. Deswegen suchen wir auch die verschiedensten Menschen, die mit unserer Unterstützung einem Kind einen neuen, geschützten Ort geben möchten.

  • Sie sind bereit, sich durch Ihre/n tibb-FamilienberaterIn beraten und begleiten zu lassen
  • Ein Einzelzimmer steht zur Verfügung
  • Ein Erwachsener ist zuhause anwesend, um das Kind zu betreuen
  • Sie möchten sich um die Grundbedürfnisse des Kindes kümmern
  • Kooperative Zusammenarbeit mit der tibb Kinder- und Jugendhilfe, dem Jugendamt und den leiblichen Eltern
  • Interesse an Fortbildung und Austausch
  • Polizeiliches Führungszeugnis und ärztliches Attest
  • professionelle Beratung vom ersten Kontakt über den Einzug des Kindes und natürlich auch darüber hinaus
  • fachlich fundierte Vorbereitung
  • die tibb-FamilienberaterInnen sind rund um die Uhr für Sie erreichbar
  • regelmäßige Beratungsgespräche
  • kontinuierliche Fort-und Weiterbildungsangebote
  • Unterstützung in allen Lebenslagen
  • unser tibb Team aus TherapeutInnen und dem Fachdienst, unterstützt Sie mit zusätzlichen Hilfsangeboten
  • Begleitung im Alltag, auch in Krisen
  • Vermittlung von Therapeuten und Ärzten
  • intensiver Austausch der tibb Pflegefamilien
  • regionale Ferien- und Freizeitaktivitäten für unsere Pflegefamilien

Der gemeinsame Alltag bietet dem Kind die Chance tragfähige Beziehungen aufzubauen. Mit dieser Basis entsteht die Möglichkeit emotionale und soziale Benachteiligungen der Kinder und Jugendlichen aufzuarbeiten und ihr weiteres Leben in positive Bahnen zu lenken. Haben Sie Fragen?

Kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

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MARTINA KOLAR

Telefon: 05451 89408-0
E-Mail: martina.kolar@jugendhilfe-tibb.de

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