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„Wenn das Gehirn aus dem inneren Schweinehund ein mächtiges Monster macht“

Kennen Sie das? Die Diskussion um eine Tätigkeit nimmt mehr Zeit und Nerven in Anspruch als das eigentliche Durchführen dieser Tätigkeit. Egal, ob es das erneute Schreiben eines Satzes nach einer Korrektur ist, das Zusammenbinden der Schnürsenkel oder das alltägliche Duschen.

Was als aufsässiges, lustloses Verhalten oder gar als Provokation angesehen werden könnte, wird fachlich als Anstrengungsverweigerung bezeichnet und ist eine der häufigsten Folgeerscheinungen nach Frühtraumatisierung. Sie stellt sowohl Pflegeeltern als auch andere Bezugspersonen wie Lehrer vor höchste Herausforderungen. Manche Kinder scheinen mit den einfachsten Anforderungen des Alltags überfordert zu sein.

Die Anstrengungsverweigerung von der Anstrengungsvermeidung abzugrenzen, sie in ihrer Entstehung aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus nachvollziehen zu können und einen effektiven Umgang mit ihr zu finden, ist Anliegen des Seminares.

Letztendlich geht es darum, nicht gemeinsam mit den Kindern zu verzweifeln, sondern die Vermeidung mit Beziehungsarbeit und speziellen anderen „Zutaten“ zu überwinden.

Dozent: Michael Mertschat-Riesenbeck

Zu dieser Veranstaltung sind alle tibb-Familien herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist bis zum 28.08.2020 möglich.

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