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Herzlich willkommen

Keiner konnte wissen..

als zum 1. September 2003 der erste damals 11jährige Junge in eine Erziehungsstelle vermittelt wurde, wie sich die Ausgangsidee, nämlich für einzelne ältere Kinder und Jugendliche eine biografische Wende durch die Vermittlung in sozialpädagogische Pflegefamilien zu ermöglichen, weiterentwickeln würde. Inzwischen betreuen wir in mehr als 80 Familien über 150 Kinder und Jugendliche und arbeiten mit ca. 50 Jugendämtern zusammen. Unser Einzugsbereich erstreckt sich über Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Wir haben uns regional nicht eingeschränkt und eine pragmatische Grundhaltung: für einen neuen lohnenden Lebensort für Kinder und Jugendliche ist uns (fast) kein Weg zu weit! Und wir bieten unseren Pflegeeltern eine langfristige Perspektive durch berufliche Weiterbildungen und eine dynamische Organisationsentwicklung.

Wir suchen Menschen,
für die nicht alles klar ist, die sich begeistern lassen und offen für Veränderung sind.

Wir suchen Familien,
die sich nicht selbst genug und für die Kinder und Jugendliche eine Bereicherung und nicht Einschränkung sind.

Wir suchen Eltern oder Einzelpersonen,
die Verantwortung für einen jungen Menschen übernehmen und sich bewusst sind, dass diese nicht nur Liebe, sondern sozialpädagogische Hilfe im Alltag brauchen.

Sie sind vielleicht die Person,
die sich für die Mitarbeit in unserem sozialen Netzwerk als Sozialpädagogische Pflegefamilie bzw. Erziehungsstelle interessiert, dann freuen wir uns über ein erstes Kontaktgespräch:

Rufen Sie uns an: 05451-89408-0
Oder senden Sie uns eine eMail: info@jugendhilfe-tibb.de

Zeichnung Familie

 


Die Geschichte für zukünftige Pflegeeltern enthält ergänzend Berichte von Pflegeeltern und einen Text von Dr. Anne Frommann.
Sie wird bei einer Bestellung bis zu max. 3 Exemplaren kostenlos zugesandt. Bei mehr als drei Exemplaren erbitten wir eine Schutzgebühr von 0,55 EUR pro Exemplar.

Bestellungen über niestegge@jugendhilfe-tibb.de
oder 05451-89408-105 oder 05451-89408-0. Per Fax: 05451-89408-200.

Die Geschichte:
Zwei Eheleute hatten die Idee, ein älteres Kind in ihre Familie aufzunehmen. Ihre eigenen Kinder, die schon älter und selbständig waren, hatten nichts dagegen, aber als sie es ihren Freunden erzählten, waren diese sehr verwundert. Sie konnten es nicht verstehen und sagten: „Ihr habt ja einen Vogel! Genießt doch lieber, dass eure eigenen Kinder groß sind. Das bringt nur Ärger, wenn man ein frem-des Kind aufnimmt.“ Einen Augenblick waren sie verunsichert und überlegten, dann sagten sie sich: „Wir sollen einen Vogel haben? Es mag für andere eine verrückte Idee sein, aber so ein Nest im Kopf zu haben, in dem ein Vogel groß werden kann, ist doch gar kein so ein schlechter Gedanke.“